Abgeld
siehe Disagio.
|
|
Abschlag
Abschlag ist die geringere Bewertung bei Börsenkursen, wenn bestimmte Tatbestände Veranlassung zu Kursrückgängen geben. So vor allem die Abtrennung fälliger Dividendenscheine, der Fortfall des Bezugsrechts und die Ausgabe von Berichtigungsaktien.
|
|
absichern
(=hedging) Absicherung eines Portefeuilles, zum Beispiel durch Futures, Swaps, oder Optionen (Derivate), gegen negative Kursentwicklungen.
|
|
Abwertung
Eine Abwertung bewirkt, daß der Wert einer Währung gegenüber einer anderen Währung (Außenwert der Währung) abgesenkt wird. Dieses macht Exporte günstiger und Importe teurer. Die Maßnahme dient der Stabilisierung eines Währungskurses und erfolgt durch die Notenbanken. Gegenteil: Aufwertung.
|
|
Abwärtstrend
Siehe Trend.
|
|
Additional Margin
siehe: Nachzahlungsforderung
|
|
Agio, Ausgabeaufschlag (AGA)
bestimmter %Satz, der beim Kauf eines Fondsanteils auf den =>NAV aufgeschlagen wird. Gegensatz: Disagio.
|
|
Akkumulation
Akkumulation steht für: Anhäufung, Speicherung, Ansammlung
|
|
Aktie
Urkunde, die dem Inhaber einen Anteil am Grundkapital und somit am Vermögen einer Aktiengesellschaft sowie bestimmte Mitgliedschaftsrechte am Unternehmen verbrieft. Aktien lauten in Deutschland mindestens auf 2,5 EUR, in der Regel aber auf 25 EUR. Man unterscheidet Inhaberaktien, Namensaktien, Stammaktien und Vorzugsaktien.
|
|
Aktienrückkauf
Unternehmen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft können unter bestimmten Umständen die von ihnen emittierten Aktien wieder zurückkaufen. Ein solcher Aktienrückkauf kann unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Einer der wichtigsten Gründe ist die Erhöhung des Werts der verbleibenden Aktien am freien Markt. In Deutschland ist die Möglichkeit eigene Aktien zurückzukaufen auf wenige Ausnahmen beschränkt. Diese Beschränkungen sollen mit der nächsten Reform des Aktienrechts gelockert werden, um so die internationale Konkurrenzfähigkeit des Finanzplatzes Deutschland zu stärken.
|
|
Aktiensplit
Der sogenannte Stock Split gehört zu den Besonderheiten des amerikanischen Aktienrechts. Beim Stock Split werden die umlaufenden Aktien einer Aktiengesellschaft eingezogen und entwertet und durch eine höhere Anzahl neuer Aktien ersetzt. Das Verhältnis in dem alte in neue Aktien umgetauscht werden, wird als Splitting-Verhältnis bezeichnet. Der Anteil, den der einzelne Aktionär an dem Unternehmen hält, ist vor und nach dem Stock- Split unverändert. Das Vermögen der Gesellschaft verteilt sich einfach auf mehr Aktien als vorher. Der Stock Split dient vor allem der optischen Verbilligung und damit der Verbesserung der Handelbarkeit der jeweiligen Aktien.
|
|
Aktiva
"Bezeichnung für: Aktivposten der Bilanz; Vermögenswerte (Assets). Unter Aktiva versteht man das Vermögen eines Unternehmens. Die auf der Aktivseite (linken Seite, Soll-Seite) der Bilanz ausgewiesenen Positionen werden in Anlagevermögen, in Umlaufvermögen sowie in Rechnungsabgrenzungsposten aufgegliedert. Zu dem Anlagevermögen zählen die Vermögenswerte, die für einen längeren Zeitraum in ein Unternehmen investiert (angelegt) werden (z.B.: Immaterielle Vermögensgegenstände wie: Geschäftswert; Sachanlagen wie: Grundstücke, Gebäude, Maschinen und Finanzanlagen wie: Beteiligungen). Zu dem Umlaufvermögen gehören Vermögensgegenstände, die sich nur für einen kürzeren Zeitraum in einem Unternehmen befinden (z.B.; Vorräte wie: Rohstoffe; Forderungen wie: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen; Wertpapiere wie: Anteile an verbundenen Unternehmen und Schecks, Kassenbestände). Die Vermögenswerte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivieren. Vermögensteile, die der Wertminderung unterliegen, müssen auf die Dauer ihrer Nutzung abgeschrieben werden. Die Aktivseite gibt Informationen darüber, in welchen Vermögenswerten das beschaffte Kapital angelegt (investiert) ist (Mittelverwendung).Gegensatz: Passiva. "
|
|
Alte Aktien
Wenn eine AG neue Aktien herausgegeben hat, die nicht die volle Dividendenberechtigung haben, werden die sich schon in Umlauf befundenen Aktien, als alte Aktien bezeichnet. Alte Aktien werden höher gehandelt. Gegenteil: junge Aktien.
|
|
American Depositary Receipt (ADR)
Von bedeutenden US-amerikanischen Banken ausgestellte handelbare Aktienzertifikate über bei ihnen hinterlegte nicht-amerikanische Aktien. ADR werden meist im Verhältnis 1:1 für 100 Stück Auslandsaktien, aber auch für weniger ausgestellt. Sie dienen zur Erleichterung, Verbilligung und Beschleunigung des Handels. Aufgrund bestimmter Börsenhandelsvorschriften lassen sich ausländische Aktien teilweise nur in solcher Form an den US-Börsen handeln.
|
|
Amtliche Notierung
(amtlicher Handel) Kursnotierung von Wertpapieren. Die Kurse werden durch den amtlichen Makler (Kursmakler) an der Börse, im amtlichen Kursblatt der Börse sowie im Wirtschaftsteil der Tagespresse und anderen Medien veröffentlicht. Um zum amtlichen Handel zugelassen zu werden, müssen die Wertpapiere bestimmte Bedingungen erfüllen. Dazu gehört die Veröffentlichung eines Prospekts und der jährlichen Bilanz.
|
|
Anleihen
Sammelbegriff für in- und ausländische festverzinsliche Schuldverschreibungen, die sowohl von öffentlichen Emittenten wie Bund, Länder und Gemeinden als auch von privaten Unternehmen zur Finanzierung von Investitionsvorhaben ausgegeben werden.
|
|
Annuitätsbonds (=Annuitätsanleihen)
Anleihen, die in festen Annuitäten (Jahresbeträgen) zurückgezahlt werden. Dieser Betrag wird jählich neu berechnet. Demgegenüber werden Tilgungsanleihen in gleichbleibenden Tilgungsraten zurückgezahlt.
|
|
antizyklisch
"Sich an der Börse antizyklisch zu verhalten bedeutet, bei fallenden Kursen zu kaufen und bei steigenden Kursen zu verkaufen; also gegen den Trend zu agieren. "
|
|
Arbitrage
Ausnutzung von Kursunterschieden derselben Wertpapiere an verschiedenen Börsen zum gleichen Zeitpunkt. Am Börsenplatz der niedrigeren Kurse wird gekauft, am Platz der höheren Kurse verkauft.
|
|
Ask
"Angebot (Brief), Briefkurs; Hierunter versteht man den Preis, zu dem ein Verkäufer bereit ist, ein Wertpapier (Aktie, festverzinsliches Papier) zu verkaufen. Gegensatz: Bid "
|
|
Assets
Englische Bezeichnung für Vermögenswerte (Aktiva). Gegensatz: Liabilities (Verbindlichkeiten)
|
|
At-the-money-Option
Option, deren Basispreis dem aktuellen Marktpreis entspricht.
|
|
Ausgabeaufschlag
Einmaliges Entgelt für Beratung und Vertrieb, das beim Fondskauf erhoben und an den Vermittler weitergereicht wird. Er beträgt für Aktienfonds im Schnitt fünf Prozent, für Rentenfonds drei Prozent.
|
|
Ausgabekurs
Der Kurs, den der Anleger beim Ersterwerb von Wertpapieren zu zahlen hat. In Deutschland dürfen Aktien nur zum Nennwert oder zu einem höheren Kurs ausgegeben werden.
|
|
Aussetzen
Der Börsenvorstand jeder deutschen Börse ist berechtigt, die Notierungen einzelner Wertpapiere auszusetzen, wenn es bei diesen plötzlich zu Ereignissen kommt, die überdurchschnittlich starke Kursausschläge auslösen - oder dies tun können. Damit soll den Marktteilnehmern eine Gelegenheit gegeben werden, sich zusätzliche Informationen über das jeweilige Unternehmen zu besorgen. Überdies sollen plötzliche, panikartige Überreaktionen des Marktes verhindert werden. Die Möglichkeit der Kursaussetzung dient vor allem dem Schutz der Kleinanleger, die oftmals von solchen Kursturbulenzen völlig überrascht werden und keine Möglichkeit haben, rechtzeitig und angemessen zu handeln.
|
|
Ausübungsanzeige
Durch eine Ausübungsanzeige signalisiert ein Optionsbesitzer, daß er seine Option ausüben möchte, also das mit der Option verbundene Wahlrecht in Anspruch nimmt.
|
|
in Arbeit
In Arbeit
|
|